Carsharing in Wien

 

 

Seit 01.September 2012 gibt es die ersten Parkplätze im
öffentlichen Raum die ausschließlich für Autos von Carsharing-Betreibern reserviert
sind.

Das alleine ist bei der aktuellen Parkplatznot ein heiklesThema!

Bedenklich finden wir von Agenda Stadt jedoch den Umstand, dass für einen solchen Platz nur 1.200,- Euro pro Jahr von den  Unternehmen zu bezahlen sind.

Die ersten drei Jahre stehen diese Plätze den Betreibern sogar kostenlos, gefördert durch die Stadt Wien, zu Verfügung.

Es handelt sich bei den Unternehmen keineswegs um junge Start Ups sondern Großunternehmen womit diese  großzügige Art von Förderung doch fragwürdig
erscheint.

Vergleicht man die Preise die ein privater Autobesitzer in den Innenbezirken für einen Garagenplatz pro Jahr zahlen muss (im Durchschnitt im ersten Bezirk ca. 3.000,- Euro, in den Bezirken 2-9 ca. 1.800,- Euro) stellt der Betrag von 1.200,- Euro den die Firmen in drei Jahren  für einen Platz zu zahlen haben beinahe einen Affront dar.
(man kann davon ausgehen, dass in drei Jahren die Preise für private Garagen weitersteigen werden)

 

Man fragt sich immer öfter wofür die Bewohner für ihren Bezirks
ein Parkpickerl bezahlen  wenn immer weniger
Parkplätze zu Verfügung stehen.

 

 

 

 

Mariahilfer Straße wird zur FUZO

 

 

Jetzt ist es soweit!

Die Mariahilfer Straße soll im Bereich Karl Schweighofer Gasse und Stumpergasse zur Fußgängerzone werden.

Ohne Rücksicht auf die dadurch entstehenden Verkehrsprobleme in den bereits stark frequentierten Parallelstraßen wie Gumpendorfer Straße, Burg- und Neustiftgasse.

Auch die Meinung der Anrainer wurde erneut durch die Frau Vizebürgermeisterin ignoriert.

Radfahrer werden in dieser FUZO zugelassen – natürlich nur mit angepasster Geschwindigkeit wie ausdrücklich verlautbart wurde.

Wir von AGENDA STADT können darüber nur den Kopf schütteln, denn selbst im „normalen Straßenverkehr“ verhalten sich zahlreiche Radfahrer mehr als rücksichtslos und aggressiv. Wie soll das erst in einer FUZO werden? Unfälle sind vorprogrammiert.

Wieder ein Entscheidungsamoklauf unserer Frau VB Vassilakou der mit Weitblick und Vernunft wenig zu tun hat.

Wie lange müssen wir diese inkompetente Frau eigentlich ertragen?

 

Warum Schnee schmilzt und Hundehäufchen nicht….

 

darüber sollten sich Hundebesitzer einmal ganz genau den Kopf zerbrechen.

Denn offensichtlich glauben die meisten Herrchen und Frauchen, dass ihr Hund einfach an jeder Stelle in den Schnee sein Gackerl ablegen darf und dieses dann wie von Geisterhand gemeinsam mit dem Schnee verschwindet.

Nur – welch Überraschung – dem ist nicht so.

Wenn sich das Gackerl zuvor nicht schon einen neuen Platz unter den Sohlen eines Schuhwerks gesucht hat, erblickt es bei den ersten Sonnenstrahlen oder dem ersten Wärmeeinbruch auf magische Weise zum zweiten Mal das Licht der Welt.

Liebe Hundebesitzer: solange Hunde nicht Gen-manipuliert sind und deren Verdautes nicht schneegleich wegschmilzt gilt auch in schneereichen Zeiten
„EIN SACKERL FÜRS GACKERL“

Fahrradstraßen

 

radl1 Facebook :WIR FORDERN NUMMERNTAFELN FÜR RADFAHRER

Fahrradstraßen – laut Definition

“Straßen in denen sich Autofahrer an die Radfahrer anpassen müssen”

Darauf freue ich mich!

Denn was bedeutet das für uns Autofahrer, die im Gegensatz zu den Radfahrern
eine Prüfung in Theorie und Praxis ablegen mussten um im öffentlichen Verkehr ein Fahrzeug bewegen zu dürfen:

– endlich bei Rot über jede Kreuzung fahren
– auf rücksichtslose Weise durch Kolonnen schlängeln
– gegen jede Einbahn und durch sämtliche Fußgängerzonen fahren
– auf Abbiegespuren gerade weiterfahren und bei Beschwerden von Lenkern
abbiegender Fahrzeuge dezent den Mittelfinger präsentieren. (Fortgeschrittene
drohen  Kratzer am Auto an)

– auf Schutzwegen (besonders in der Früh vor Schulen) an jenen
Verkehrsteilnehmern ungebremst vorbeifahren die ordnungsgemäß stehen
geblieben sind um Fußgänger queren zu lassen
– Vor- und Nachrangregelungen ignorieren
– auf Gehwegen fahren
– endlich parken wo wir wollen

Was freue ich mich doch auf diese Straßen! Wobei – sind nicht fast alle Straßen in Wien Fahrradstraßen?

Ich habe immer häufiger den Eindruck!

Ich bin dafür, dass jeder Radfahrer ein Nummernschild bekommt, um im Falle grober Verkehrsverstöße entsprechend handeln zu können!

 

Radfahrer und Fußgänger fordern mehr Platz im öffentlichen Raum!

 

Liebe RadfahrerInnen und FußgängerInnen,

Ihr fordert mehr Platz im öffentlichen Raum und schiebt immer alles auf die Autofahrer!

Abgesehen davon, dass Ihr vergesst dass auch Autofahrer Fußgänger und/oder Radfahrer sind, verstehen wir die Ansprüche nicht wirklich!

Wir haben den Eindruck, dass das häufigste Fahrzeug das auf Gehsteigen
Fußgänger behindert das Fahrrad ist. Entweder lehnt es vor Eingangstüren, oder hängt an Verkehrsschildern, liegt auf dem Gehsteig usw.

Weiters kann man sich als Fußgänger nie sicher sein, ob nicht plötzlich ein RadfahrerIn mit entsprechendem Tempo auf den Gehwegen an einem vorbeifährt! (das haben wir bei Autos eigentlich noch nie erlebt…)

Solange Radfahrer keine Verkehrserziehung und entsprechende Prüfung absolvieren müssen und ohne Nummernschild im öffentlichen Verkehr unterwegs sind, kann eine Verstärkung des Radverkehres nicht funktionieren und darf nicht unterstützt werden.

Jeden der behauptet Radfahrer halten sich an Regeln und nehmen Rücksicht den können wir z.B. die Kreuzungen Zelt/Piaristengasse,
Kellermann/Lerchenfelderstraße, Neubaugasse/Mariahilferstraße,
Piaristengasse/Josefstädterstraße für Studien empfehlen…!

Zebrastreifen sind dort für die meisten RadfahrerInnen reines Straßen-Design, Kinder die auf dem Schulweg sind werden ignoriert, während Autofahrer in der Regel korrekt stehen bleiben. Mehrmals konnten wir beobachten, dass Autofahrer anhielten um Passanten den Zebrastreifen queren zu lassen, und an dem Auto ein RadfahrerIn vorbeiraste. Nur knapp konnten hier Unfälle vermieden werden.

Vor- und Nachrang, rote Ampeln als auch Einbahnregeln sind sowieso ohne Bedeutung. (ausgenommen natürlich jene Straßen die eine entsprechende Befahrung gegen die Einbahn erlauben)

Wir kennen Amsterdam und Kopenhagen – dort sind die Radfahrer vorbildlich -aber da herrscht eine völlig andere Einstellung die es in Wien niemals geben wird.

Aussagen wie „Autos nehmen mir bei meinem Wegen Platz weg…“
finden wir erschreckend!

Kein Autofahrer würde sagen, dass Fußgänger Schuld sind, dass deren Wege oft nicht, so wie laut Straßenverkehrsordnung vorgesehen, befahr- bzw. durchfahrbar sind.

Es sind schon sehr einseitige Besitzansprüche die hier gestellt werden.

Wir leben in einer Stadt und viele sind auf ein Auto angewiesen.

Stimmt – ein Auto braucht mehr Platz, aber für diesen Platz zahlen Autobesitzer auch!

Parkpickerl, Kurzparkzonen, KFZ-Steuern. Und zusätzlich zahlen wir die selben Steuern wie autolose Mitbürger.

Autos sind nicht von heute auf morgen vom Himmel gefallen und offensichtlich gibt es einen Bedarf ein KFZ zu besitzen.

Warum leben Leute in der Stadt die Autos als Bedrohung sehen und meinen IHR !!! öffentlicher Platz würde weggenommen werden (das allein ist ja schon ein Widerspruch denn öffentlich bedeutet er gehört allen und keiner darf alleinigen Anspruch darauf erheben)

Vermutlich weil sie auf die Stadt angewiesen sind – Job, Ausbildung, usw.

Was hindert einen daran ins Grüne zu ziehen?

Und genau wie jene Mitbürger die Gründe haben nicht in Grüne zu ziehen
haben andere Mitbürger Gründe ein Auto zu besitzen.

 

 

Mariahilfer Strasse “NEU”

 

Das kann nicht gut gehen!

Alle Varianten sind meiner Meinung nicht umsetzbar ohne eine Gruppe vor den Kopf zu stoßen.

Reine Fußgängerzone:
In diesem Fall sollen auch Radfahrer die Fußgängerzone befahren dürften.
Wahnsinn – Unfälle sind vorprogrammiert, Radfahrer-Flucht auf der Tagesordnung. Keine Nummerntafel – keine Ausforschung – Verletzte bleiben auf Ihren Ansprüchen sitzen…!

Autofahrer sind “ausgesperrt”. D.h., dass eine Ladetätigkeit beim Kauf eines größeren Objektes nicht mehr möglich ist. Da werden sich die Geschäftsleute aber freuen.

Ich habe auch noch nie Radfahrer mit unzähligen Paketen  durch die Stadt fahren sehen…

Abgesehen davon sind die Geschäfte auf ihre Lieferanten angewiesen die nicht nur zwischen 08 und 10 Uhr, sondern auch am Nachmittag liefern.

Shared Space:

das kann auf einer Straße in der Dimension einer Mariahilfer Strasse nicht klappen. Einige prahlen jetzt schon damit, dass es sich um eine der größten Shared-Space Straßen in Europa handeln wird. Bin gespannt ob jene Leute dann nicht die ersten sind die sich verstecken wenn die ersten Unfallbilanzen erscheinen!

Weiteres kann es nicht sein, dass der Verkehr auf die sowieso schon ausgelasteten Straßen wie Neustift- und Burggasse ausgelagert wird.

Lasst die Mariahilfer Straße wie sie ist.

 

WO IST DER AUTOFAHRER-BEAUFTRAGTE?

 

Mir gefällt gar nicht…

dass es einen Radfahrer-Beauftragten gibt,
dass ein Fußgänger-Beauftragter gesucht wird,

und die Autofahrer wie immer von allen Seiten Prügel beziehen.

Ausgelöst durch eine kleine Minderheit populistischer meist grün angehauchter Mitbürger, die ein Miteinander nur auf 2-Bein und 2-Rad-Ebene kennen, werden Autofahrer immer mehr als die “bösen” Teilnehmer im Straßenverkehr abgestempelt und massiv benachteiligt.

Bei 4-Rädern hört das “Miteinander” scheinbar plötzlich sehr rasch auf!

Daher meine Frage:

WO IST DER AUTOFAHRER-BEAUFTRAGTE?

Frau Vassilakou, was wurde aus dem Wahlversprechen der 100 Euro-Jahreskarte?

 

Vassilakou verweist auf die deutliche Senkung (84,- Euro günstiger, also 365,- Euro) und meint, das Ziel von einem Euro pro Tag an Kostenaufwand sei genug.

Der Einzelfahrschein wird teurer: von 1,80 auf 2 Euro!
Der Preis der  Monatskarte wird von 49,50 auf 45 Euro gesenkt.
Räder dürfen kostenlos mitgenommen werden.
(brauchen wir dann eigentlich noch so viele Fahrradwege, wenn die Radfahrer dann
alle mit Öffis unterwegs sind?)

Und wieder zeigt die Realtität, dass Tagträume (in diesem Fall eine Jahreskarte um 100,- Euro) in der Politik nichts zu suchen haben!

WIEN – die Pläne der grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou polarisieren!

 

Aussagen wie:

“In fünf Jahren muss kein Wiener mehr ein eigenes Auto besitzen, egal
wo man steht, in der Nähe wird die nächste Carsharing- Station sein, an der
man ein Auto nehmen kann. Entscheidend ist für mich, wie viele Autos in vier
Jahren noch auf Wiens Straßen unterwegs sind und wie der Pendleralltag dann
aussieht.”

Ideen wie:

– regelmäßige Sperrung von Straßen um diese Radfahrern, Fußgängern und
Inlineskatern zu Verfügung zu stellen

verwundern!

Krasses Beispiel die Asphaltpiraten im achten Bezirk – hier wurde jeden Samstag
im Sommer ein Teil der Langegasse im 8. Bezirk gesperrt. Ein paar grüne Matten
sollen eine “Wiese” vortäuschen, ein paar Kinder spielen auf hartem Beton –
angefeuert von ihren Eltern die den Weg ins “wirkliche” Grüne nicht gefunden haben!

Dafür mußten mehrere Dutzend Autofahrer für 12 Stunden Ihren Wagen umparken.

Auf den politisch gestützten Blog-Seiten werden diese Aktionen natürlich hochgejubelt,
und gegenteilige Meinungen entsprechend kommentiert.

Wir sind unabhängig und parteiunpolitisch – schreiben Sie daher Ihre Meinung zu
diesem Thema!