Das Treffen mit Frau Vassilsakou oder “Audienz für die Unterlegenen”!

 

Sollten Medien an diesem Bericht interessiert sein bitte mich direkt kontaktieren!

Gestern fand nun endlich das Treffen mit unserer Vizebürgermeisterin Frau Mag. Vassilakou statt. Ein Kamerateam des ORF war anwesend und sollte vor der Diskussion Bildmaterial sammeln.

Ein Teilnehmer war dagegen und hat vorgeschlagen erst nach der Diskussion den ORF drehen zu lassen. Da es aber nur die Wahl zwischen „vorher drehen“ oder „gar nicht“ gab, haben wir  darauf  verzichtet Statisten in Frau Vassilakous neuem Promotionfilm „Schaut! Ich spreche mit den Initiativen“ zu sein.  Nach der Diskussion wäre es vermutlich kein positiver Bericht geworden und die Frage wer dann Statist geworden wäre steht im Raum….

Gleich zu Beginn wurde klargestellt, dass es nur um das Thema „Querungen“ geht.

Da wir alle nicht nur unter dieser Prämisse eingeladen wurden, haben natürlich die meisten Teilnehmer versucht auch andere Themen einzubringen, da sich der Punkt der Querungen sehr schnell beantworten lässt:  Öffnung aller Querungen, Auflösung des Einbahn-Wirrwarrs also zusammenfassend „Herstellung der Situation wie vor der Fußgänger- und Begegnungszone!“.

Zu diesem Schwerpunkt findet laut Frau Vassilakou heute ein Treffen mit Experten statt, wo sie unseren Input einbringen möchte.

Meine Vorstellungs- und Eingangsworte, dass ich mich für die Möglichkeit des Gesprächs bedanke, dieses Danke aber viel ehrlicher gemeint wäre wenn es vor der Befragung stattgefunden hätte wurde mehr oder weniger ignoriert. Warum man nicht früher eingeladen wurde bleibt ein Rätsel, zumal die Bürgerinitiativen Frau Vassilakou seit Langem bekannt sind.

Man hätte ja jederzeit bei ihrer Tour auf sie zukommen können – Teilnehmer der Diskussion die dies gemacht haben, wurden bei dieser Möglichkeit jedoch sehr schnell abgefertigt.

Eine Frage die bei allen auf der Liste stand wurde von einem Teilnehmer  sehr emotional gestellt:

Warum durften bei der  „Befragung“  jene die „B“ angekreuzt haben nicht die Fragen zur Querung und den Radfahrern beantworten und wann wird denn eine korrekte Befragung durchgeführt wie sie die Demokratie vorsieht. (die Regeln dafür wurden ja bekanntlich kurz nach der „Befragung“ neu und verbindlich definiert, was ja zeigt, dass hier offensichtlich nicht korrekt vorgegangen wurde.)

Dieser Teil der Diskussion ist beinahe eskaliert, denn Frau V. sieht erwartungsgemäß keine Probleme und Ungereimtheiten bei der Befragung. Generell wollte sie mit diesem Teilnehmer  keinerlei weitere Diskussionen. (es hätte fast mit dem Rauswurf  geendet…)

Die Information, dass scheinbar zahlreiche Personen weitere Fragebögen bei der zuständigen Stelle abholen  und somit mehrmals ihre Meinung abgeben konnten löste Verwunderung und Kopfschütteln bei Frau V. aus. Dieser Punkt wird mit Sicherheit zu einem späteren Zeitpunkt noch im Detail zur Sprache kommen.

Die von mir erneut, bewusst emotionslos, gestellte Frage zu diesem Thema wurde  leider auch nicht unter „ruhigeren“ Bedingungen beantwortet.

Meine Fragen warum denn ihr Facebook-Team auch konstruktive Beiträge löscht, die nicht der Linie der Grünen entsprechen blieb ebenso unbeantwortet (auch das ist ja ein Weg wie man als Bürger seine Argumente einbringen kann),  wie die Frage wie man denn die Wohngemeinschaften ausfindig machen konnten, die zum Schluss der Besuchs-Offensive priorisiert wurden.

Ausgiebig  durften wir wieder einmal die grüne Standard-Definition von direkter Demokratie hören, in der es ja Gewinner und Unterlegene gibt. Letztere wurden ja nun eingeladen um ihre Vorschläge einzubringen.

Mein Einwand, dass man als Vizebürgermeisterin das Wort „Unterlegene“ eigentlich nicht verwenden sollte wurde mit Floskeln „wir hätten das ja falsch verstanden“ abgeschmettert.
(kollektives Falschhören gerade in diesem Moment?)

Frau Vassilakou. hat auch betont, dass sie eigentlich nicht der Typ ist, der lange überlegt und rechnet was etwas kostet  bzw. Kosten verschiedenere Projekte gegenüberstellt. Es wurden uns diverse andere Projekte genannt, die Kosten im dreistelligen Millionenbereich verschlingen, da wären doch die Kosten für das Projekt „Mahü neu“ nicht wirklich relevant.

Ich persönlich sehe das anders.

Hier eine U-Bahn, dort eine Straßenbahn, vielleicht noch eine kleine Fußgängerzone… man kann Geld in ganz unterschiedlicher Weise ausgeben. Am leichtesten natürlich wenn es einem nicht gehört, da braucht man dann ja auch nicht so genau nachrechnen.

Die Meinung, dass Autos nicht gut sind, bleibt natürlich vorrangig und Frau Vassilakous Berater machen scheinbar alles, dass diese Meinung von ihr weiterhin voller Überzeugung vertreten wird.
Dass es gerade in diesem Bereich einen großen Umbruch gibt (Dieselmotoren der neuen Generation, Elektroautos, usw.) wird scheinbar von den Beratern vorsätzlich verschwiegen. Man muss sich nicht überall auskennen, aber man braucht gute, objektive Berater – das scheint leider nicht der Fall zu sein.

Das viel von den Medien strapazierte „WLan“ das auf der Mariahilfer Straße dann kostenlos zu Verfügung stehen soll wurde als „soziale Leistung“ für Familien, Studenten und junge Leute präsentiert. Einwände es gäbe wichtigere soziale Leistungen wurden oberflächlich kommentiert.
(es bestätigt die typische Zielgruppe – Leute, die dann auf der Mariahilfer Straße herumlungern weil sie  sonst nichts zu tun haben…) Wer wirklich auf eine Netzverbindung, egal ob beruflich oder als Student, angewiesen ist, wird sich nicht auf ein WLan auf der Mariahlifer Straße verlassen…

 

Eine privat durchgeführte Zählung einer Teilnehmerin die das Verhalten der Radfahrer in der Fußgängerzone dokumentiert wurde übergeben und zeigt, dass sich nur eine Minderheit an die Regeln hält.

Frau Vassilakou setzt hier auf den „Gewöhnungs-Effekt“. Im Klartext – Radfahrer und Fußgänger (in der Begegnungszone auch Autofahrer) müssen sich erst an diese neue Situation gewöhnen.

Meine Frage warum sich Radfahrer bis heute nicht an rote Ampeln, Einbahnen und Zebrastreifen gewöhnt haben wurde zwar mit einem kurzen Schmunzeln, sonst aber nicht weiter beantwortet.

Der Frage nach einer Fahrradpolizei wurde beantwortet – es wird spezielle Streifen geben die sich zukünftig um diese Probleme kümmern. (in Deutschland schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt!)

 

Herr Maresch, der auch anwesend war hat durch gezielt theatralisches Kopfschütteln und Gemurmel zu sich selbst, „produktiv“ zum Gespräch beigetragen. Vielleicht ist er im Geiste mit dem Rad den Ring auf der eigens dafür vorgesehenen Spur abgefahren von der er ja wie wir seit gestern wissen träumt.

Auch wenn das Gespräch stellenweise äußerst emotional ablief – der sich dezent im Hintergrund haltende, aber unverkennbare Security musste nicht einschreiten, dafür aber häufig die Moderatorin, die sehr professionell  die Diskussionsrunde geleitet hat.

Natürlich sind das alles Polit-Profis aber auch wir lernen täglich dazu und unsere Möglichkeiten sind noch lange nicht erschöpft. Gerade ich werde immer mehr motiviert hier weiter aktiv zu bleiben und neue Schritte zu gehen. Mehr dazu nach dem Sommer.

Eure Meinungen die Ihr uns geschickt habt wurden Frau Vassilakou mit der Bitte um Beantwortung übergeben – ich halte Euch auf dem Laufenden!

 

Abschließend möchte ich noch eine Kleinigkeit loswerden, die ich gestern leider aufgrund von Zeitmangel und verständlich strenger Redezeitbeschränkung nicht mehr loswerden konnte – aber ich bin sicher hier wird mitgelesen und die Botschaft kommt an:

Wäre die Befragung wirklich demokratisch durchgeführt worden, ohne jeden Zweifel, dass es zu Manipulationen gekommen sein könnte, würden alle eingeladenen Initiativen das Ergebnis akzeptieren. Nur diese Zweifel bestehen und wir werden diese Zweifel nicht einfach verwerfen sondern weiterhin genau recherchieren und Betroffene zu diesem Thema befragen!

 

Liebe Grüße

Andreas

 

Carsharing in Wien

 

 

Seit 01.September 2012 gibt es die ersten Parkplätze im öffentlichen Raum die ausschließlich für Autos von Carsharing-Betreibern reserviert sind.

Das alleine ist bei der aktuellen Parkplatznot ein heikles Thema!

Bedenklich finden wir von Agenda Stadt jedoch den Umstand, dass für einen solchen Platz nur 1.200,- Euro pro Jahr von den  Unternehmen zu bezahlen sind.

Die ersten drei Jahre stehen diese Plätze den Betreibern sogar kostenlos, gefördert durch die Stadt Wien, zu Verfügung.

Es handelt sich bei den Unternehmen keineswegs um junge Start Ups sondern um Großunternehmen womit diese großzügige Art von Förderung doch fragwürdig
erscheint.

Vergleicht man die Preise die ein privater Autobesitzer in den Innenbezirken für einen Garagenplatz pro Jahr zahlen muss (im Durchschnitt im ersten Bezirk ca. 3.000,- Euro, in den Bezirken 2-9 ca. 1.800,- Euro) stellt der Betrag von 1.200,- Euro den die Firmen in drei Jahren  für einen Platz zu zahlen haben beinahe einen Affront dar.
(man kann davon ausgehen, dass in drei Jahren die Preise für private Garagenplätze weitersteigen werden)

Man muss sich immer öfter fragen, wofür die Bewohner für ihren Bezirks ein Parkpickerl bezahlen wenn immer weniger Parkplätze zu Verfügung stehen.

Vassi-Logic

 

 

Was ist Vassi-Logic:

– ein politisches Amt anzustreben und zu erreichen um seine
eigenen Interessen durch- und umzusetzen

– irreale Vorstellungen als realistisch zu verkaufen
(z.B. 100,- Euro Jahreskarte)

– mit hyperaktivitäts-ähnlichen Zügen gut funktionierendes für
die eigenen Ziele umändern zu wollen, obwohl dazu kein Anlass besteht
(z.B.Autofreie Mariahilfer Straße)

– sich dabei nur nach den eigenen gesetzten Zielen (z.B. so viele Autos wie möglich innerhalb der Amtsdauer von der Straße zu verbannen) treiben zu lassen
und die Rahmenbedingungen aber vor allem auch die BürgerInnen ignorieren

– große Unternehmen tatkräftig zu unterstützen sofern die eigenen Ziele damit schneller erreicht werden.
(z.B. Car-Sharing-Unternehmen öffentliche Parkplätze zu Verfügung stellen.
Am besten für einige Jahre kostenlos, bzw. danach zu unrealistisch niedrigen Preisen.  Anrainer die Geld in Form von Parkpickerl für eben diese Plätze bezahlen werden ignoriert. Jedes Startup muss mehr um Finanzierungen kämpfen!)

– selber mit Chauffeur im nicht gerade als Kleinwagen zu bezeichnenden Gefährt herumkutschiert zu werden aber das Fahrrad als „das Mobilitätswunder“ zu verkaufen.

 

bitte um Ergänzung!

 

Ringsperre für das “Zeltlager” der Frauen

 

Für ein paar Zelte, wenig Interesse, dafür aber unnötige Verkehrsbehinderungen wurde wieder einmal der Ring (von 10 – 22 Uhr) gesperrt.

Die Botschaft die die Veranstalter vermitteln wollen möchte ich ja gar nicht in Frage stellen, aber warum man dafür einen großen Teil des Rings sperren muss ist mir rätselhaft.

Warum findet eine solche Veranstaltung nicht am Helden-, Rathaus- oder sonstigen Platz in der Umgebung statt?

Wer oder was ist für die Genehmigung der Sperre des Rings zuständig!?

Ich möchte meiner Tochter demnächst das Radfahren beibringen –
dazu werde ich den Ring sperren lassen damit sie viel Platz hat….!

 

 

Eine Volksbefragung gegen die Parkpickerl-Ausweitung in Wien?

 

Was meinen Sie?

Macht eine Ausweitung des Parkpickerls Sinn?
Oder wäre ein über ganz Wien flächendeckendes Pickerl sinnvoller?

Finden Sie die geplante Erhöhung der erlaubten Parkzeit auf 3 Stunden notwendig?

Schreiben Sie Ihre Meinung und Ihre Vorschläge und Ideen wie man die Parkplatz-Problematik besser in den Griff bekommen könnte!

Wir leiten Ihre Vorschläge an die verantwortlichen Damen und Herren der Regierung weiter!

Nummernschilder und Verkehrserziehung für RadfahrerInnen?

 

radl1 Facebook :WIR FORDERN NUMMERNTAFELN FÜR RADFAHRER

Bevor sich jetzt alle RadfahrerInnen angegriffen fühlen:

Natürlich gibt es vorbildlich fahrende RadfahrerInnen bei
denen wir uns für Ihr Verhalten bedanken!

Leider sind es aber die zahlreichen aggressiven RadlerInnen
die ein „Miteinander“ nur schwer erreichbar scheinen lassen.

Wenn Kinder einen Schutzweg überqueren wollen sich aber nicht
trauen nur weil sie in einiger Entfernung ein/e RadlerIn sehen spricht das für sich!

Nummernschilder und entsprechenden Maßnahmen bei Übertretung
der Straßenverkehrsordnung – das würde helfen.

Also erster Schritt (der sofort umsetzbar wäre) wäre eine stärkere Präsenz der Polizei an bestimmten Kreuzungen (vor allem vor Schulbeginn) sinnvoll.

Polizeiliche Kontrolle für RadfahrerInnen wäre auch leicht ausbaubar:
In vielen deutschen Städten gibt es eine eigene Fahrradpolizei die sich auch nicht davor scheut “Verfolgungsjagden” auf 2 Rädern zu veranstalten.

Schreiben Sie Ihre Meinung dazu!

Ist Maria Vassilakou als Vize-Bürgermeisterin noch länger tragbar?

 

Finden Sie, dass die Vorgehensweise unserer VB korrekt ist?
Wir nennen es eher einen politischen Amoklauf – anderes kann man die Vorgehensweise nicht beschreiben!

Als persönliches Ziel hat Frau Vassilakou angegeben, in Ihrer Amtszeit soviele Autos wie möglich aus der Stadt zu verbannen.

Und dieses Ziel will sie nun mit allen Mitteln erreichen.

Mehr als fragwürdig!

Lange Gasse, 1080 Wien

 

Trotz diverser Neueinführungen (Parkpickerl für Gewerbetreibende bzw. Nebenbezirken des 8. Bezirks) und der dadurch weiteren Verschlechterung der Parkplatzsituation, fordert die Agenda Lebensraum Lange Gasse weitgreifende Änderungen in „Ihrer“ Gasse.

Parkplätze sollen verschwinden, der Verkehr weggesperrt, Fußgängern und Radfahrern das alleinige Recht zur Benutzung gegeben werden.

Auswirkungen auf die Gassen und Straßen der Nachbarschaft sind der Agenda offensichtlich egal.

Dass Autofahrer auch eine Existenzberechtigung haben ist für die Mitwirkenden sowieso kein Thema mehr.

Solange die angespannte Parkplatzsituation nicht gelöst ist, sind solche „Forderungen“ unangebracht.

Gedanken an Auswirkungen auf die Umgebung sind der Agenda offensichtlich egal.

In einem Bericht von OKTO TV bestätigt sich einmal mehr der Eindruck, dass es um die persönliche Bequemlichkeit einiger Anrainer geht.

O-Ton einer der Organisatorinnen (von Beruf Agrarökonomin mit Schwerpunkt Freiraumgestaltung):

„… ich hatte plötzlich die Möglichkeit den Raum einzunehmen,…meine Tochter konnte das erste Mal auf der Straße spielen ohne dass ich mitgehen musste. Tolles Gefühl dass ich nur manchmal aus dem Fenster rausschauen musste…
wir haben nicht weitwegfahren müssen am Samstag, das war einfach vor der Haustüre… ich konnte zu Hause was arbeiten und die Kinder haben unten gespielt.“

Ebenso meinte sie:

„Wir wollen mehr Schatten in der Lange Gasse damit man im Sommer nicht durch ganz aufgeheizte Straßen laufen muss.“

Spätestens da beginnt man trotz der ernsten Thematik zu schmunzeln…

„Ein großes Aha-Erlebnis …. was passiert wenn das für private Zwecke geöffnet ist…“ meinte ein Geschäftsbetreiber.

PRIVAT? Hier vergeht einem das Schmunzeln dann wieder sehr schnell…!

Ich kann nur alle Anrainer der Umgebung Lange Gasse auffordern rechtzeitig ihre Bedenken zu äußern!

Schreiben Sie Ihre Meinung auf www.agenda-stadt.at