Carsharing in Wien

 

 

Seit 01.September 2012 gibt es die ersten Parkplätze im
öffentlichen Raum die ausschließlich für Autos von Carsharing-Betreibern reserviert
sind.

Das alleine ist bei der aktuellen Parkplatznot ein heiklesThema!

Bedenklich finden wir von Agenda Stadt jedoch den Umstand, dass für einen solchen Platz nur 1.200,- Euro pro Jahr von den  Unternehmen zu bezahlen sind.

Die ersten drei Jahre stehen diese Plätze den Betreibern sogar kostenlos, gefördert durch die Stadt Wien, zu Verfügung.

Es handelt sich bei den Unternehmen keineswegs um junge Start Ups sondern Großunternehmen womit diese  großzügige Art von Förderung doch fragwürdig
erscheint.

Vergleicht man die Preise die ein privater Autobesitzer in den Innenbezirken für einen Garagenplatz pro Jahr zahlen muss (im Durchschnitt im ersten Bezirk ca. 3.000,- Euro, in den Bezirken 2-9 ca. 1.800,- Euro) stellt der Betrag von 1.200,- Euro den die Firmen in drei Jahren  für einen Platz zu zahlen haben beinahe einen Affront dar.
(man kann davon ausgehen, dass in drei Jahren die Preise für private Garagen weitersteigen werden)

 

Man fragt sich immer öfter wofür die Bewohner für ihren Bezirks
ein Parkpickerl bezahlen  wenn immer weniger
Parkplätze zu Verfügung stehen.

 

 

 

 

Vassilakous Plan, alle Wiener Radwege grün bepinseln zu lassen

 

Im “Wiener Bezirksblatt” vom 21./22. Mai bezeichnet ein Vertreter des ARBÖ Vassilakous Plan, alle Wiener Radwege grün bepinseln lassen zu wollen als “pure Geldverschwendung” (rund EUR 10 Mio.) und “sicherheitstechnischen Nonsens”. SPÖ-Landesparteisekretär Christian Deutsch sieht darin “eine glatte Themenverfehlung”, denn, “Mit grüner Farbe wird eine Stadt nicht ökologischer.” Kein guter Lauf also derzeit für die Hauptproponentin von “Mariahilfer Straße Neu”! Welche segensbringenden Ideen wird sie wohl demnächst wieder aus dem Zylinder zaubern?