Anrainerparkplätze in Wien Neubau – Spittelberg

 

In der Wiener Bezirkszeitung vom 18.01.2012 meint der grüne Bezirksvorsteher von Wien-Neubau, Herr Blimlinger:

“Der Spittelberg wurde aufgrund einer Untersuchung ausgesucht, laut der es in diesem Bereich eine große Nachfrage an Parkplätzen, aber keine Garagen gibt. Daher werden dort Parkplätze eingesetzt, die ausschließlich für Neubauer mit Parkpickerl reserviert sind.”

Auch wenn die Anrainerzonen gekennzeichnet sind, so kann ein Überwachungsorgan nicht unterscheiden, ob ein Anrainer oder ein Neubauer aus einem anderen Bezirksteil mit Parkpickerl parkt.

Wie müssen sich Anrainer verhalten, die kein Parkpickerl, dafür aber einen Garagenplatz haben, wenn sie kurzfristig wegen Ladetätigkeiten in der Anrainerzone parken? War ja bis jetzt mit Kurz- oder Normalparkschein möglich.Werden diese Anrainer, nur weil sie über einen teuren Parkplatz verfügen, nun bestraft?

Gilt die Anrainerzone auch Samstag, Sonn- und Feiertagen, wenn die Kurzparkzone keine Gültigkeit hat?

Es müssten somit alle Anrainerauto mit oder ohne Parkpickerl noch gesondert als solche gekennzeichnet sein.

Was die Aussage vom Bezirksvorsteher soll, dass es keine Garagenplätze in der Nähe vom Spittelbeerg gäbe, ist nicht nachvollziehbar. Museums-, Leiner-,Stifts- und Lindengassegarage haben noch freie Parkplätze!!

 

 

Im Neandertal

 


(c) Google Earth/Teilscreenshot

Jeden von uns befällt hin und wieder die Neandertalitis.

Das bedeutet unter anderem – naheliegende Lösungen nicht zuerkennen
oder einfach an ihnen vorbeizusehen.

Mir ist es heute so ergangen als ich festgestellt habe, dass
die Diskussionen über eine sommerliche Teilsperrung der Lange Gasse um ein
gemeinsames Verweilen mitten auf der Fahrbahn zu veranstalten eigentlich eine
absurde Angelegenheit ist, wenn man eine Luftaufnahme der Lange Gasse und deren
Umgebung ansieht.

Was für ein riesiger begrünter Innenhof befindet sich doch
genau im viel diskutierten Abschnitt zwischen Josefstädter- und Zelt-/Josefsgasse.

Warum wird dieser Hof an jenen Samstagen im Sommer nicht für
jene Aktivitäten genutzt, die jene paar Anrainer mit Gewalt auf die Straße
verlegen wollen?

In solch einem Hof haben Kinder eine Umgebung die
kindgerecht ist und Erwachsene einen Platz um zu „Verweilen“.

Ich schlage daher dringend sowohl der Bezirksvorstehung als
auch den Aktivisten der Agenda Josefstadt vor diesen Aspekt zu prüfen und nicht
unnötig die Parkplatzsituation im achten Bezirk zu strapazieren.

Neue Streckenführung des 2A

 

Warum wird die Streckenführung des 2A so unsinnig geändert?

Es kann doch fast alles so bleiben wie es ist. Nur die Rückfahrt vom Schwedenplatz würde sich etwas ändern: zurück, wie gehabt über die Marc Aurelstrasse, dann rechts abbiegen in die Wipplingerstr. bis zur Renngasse, links abbiegen und weiter bis zur Freyung, dann kurz links und rechts, und man ist wieder in der Strauchg. und bei der alten Strecke.Somit wird die neue Fußgeherzone umfahren und Reich-und Schön, die Seitenblickegesellschaft und die Adabeis sind ungestört.

Diese Strecke wurde schon öfters gewählt, wenn es auf der alten Strecke Verkehrsprobleme gab. Warum keine Dauerlösung?

Der Spittelberg in Wien Neubau

 

Vor ca. 30 Jahren wurden die Häuser am Spittelberg revitalisiert und das Gebiet zur Fußgeherzone mit teilweiser Einbahnführung gemacht.Seit der Spittelberg wieder wie vor 100 Jahren großteils aus Gastronomiebetrieben besteht, hat sich sehr viel geändert: In der Fußgeherzone wird mit und gegen die Einbahn gefahren, vorgegebene Ladezeiten sind sinnlos, da rund um die Uhr ein- und ausgeladen und zeitweise auch geparkt wird. Radfahren in der Fußgeherzone ist kein Problem, denn Radfahrer haben in Wien und vor allem im grünen Neubau Narrenfreiheit. Für die Polizei, die in unmittelbarer Nähe ihr Koat hat, scheint der Spittelberg Tabuzone zu sein. Und die zuständigen Bezirksräte scheinen blind zu sein , sonst müßten sie die Missstände der Bezirksvorstehung aufzeigen.

Ein weiters Kapitel ist die Hundezone am Spittelberg. Vor einiger Zeit wurde direkt gegenüber der Volksschule Stiftsgasse eine solche Zone errichtet, die aber von den Hundbesitzern selten angenommen wird.. Viel mehr wurde sowohl die FUZO Spittelberg, als auch der Gutenbergpark zum Treffpunkt der Hunde mit ihren Besitzern. Freilaufende Hunde ohne Maulkorb sind normal, und der Gutenbergpark wurde zur Gutenberggstätten. Es ist traurig, wenn man sieht , wie sich die Arbeiter des Gartenamtes bemühen alles sauber zu machen und in kurzer Zeit herrscht wieder Chaos..Der Gutenbergpark  ist halt nicht der Farkas- oder Andreaspark, mit dem die Bezirksvorstehung renommieren kann.

Schade, dass solche Zustände derzeit am Spittelberg herrschen!!

 

Fahrradstraßen

 

radl1 Facebook :WIR FORDERN NUMMERNTAFELN FÜR RADFAHRER

Fahrradstraßen – laut Definition

“Straßen in denen sich Autofahrer an die Radfahrer anpassen müssen”

Darauf freue ich mich!

Denn was bedeutet das für uns Autofahrer, die im Gegensatz zu den Radfahrern
eine Prüfung in Theorie und Praxis ablegen mussten um im öffentlichen Verkehr ein Fahrzeug bewegen zu dürfen:

– endlich bei Rot über jede Kreuzung fahren
– auf rücksichtslose Weise durch Kolonnen schlängeln
– gegen jede Einbahn und durch sämtliche Fußgängerzonen fahren
– auf Abbiegespuren gerade weiterfahren und bei Beschwerden von Lenkern
abbiegender Fahrzeuge dezent den Mittelfinger präsentieren. (Fortgeschrittene
drohen  Kratzer am Auto an)

– auf Schutzwegen (besonders in der Früh vor Schulen) an jenen
Verkehrsteilnehmern ungebremst vorbeifahren die ordnungsgemäß stehen
geblieben sind um Fußgänger queren zu lassen
– Vor- und Nachrangregelungen ignorieren
– auf Gehwegen fahren
– endlich parken wo wir wollen

Was freue ich mich doch auf diese Straßen! Wobei – sind nicht fast alle Straßen in Wien Fahrradstraßen?

Ich habe immer häufiger den Eindruck!

Ich bin dafür, dass jeder Radfahrer ein Nummernschild bekommt, um im Falle grober Verkehrsverstöße entsprechend handeln zu können!

 

Anrainerparkplätze…

 

würden mir gefallen.

Für ein paar Bezirke ist ja angeblich ein Projekt beplant.

Aber wenn nur 10% der verfügbaren Plätze verwendet werden können/dürfen wird das wenig bringen.
Vermutlich ist es den meinsten “Nicht-Anrainern” auch ziemlich egal wenn nur ein Strafzettel verteilt wird, denn Abschleppen ist vorerst nicht geplant.

Abschleppen wäre aber die einzige Maßnahme die vermutlich die Plätze für die Anrainer freihalten würde.

Na mal sehen – ich bin gespannt!