Radfahrer und Fußgänger fordern mehr Platz im öffentlichen Raum!

 

Liebe RadfahrerInnen und FußgängerInnen,

Ihr fordert mehr Platz im öffentlichen Raum und schiebt immer alles auf die Autofahrer!

Abgesehen davon, dass Ihr vergesst dass auch Autofahrer Fußgänger und/oder Radfahrer sind, verstehen wir die Ansprüche nicht wirklich!

Wir haben den Eindruck, dass das häufigste Fahrzeug das auf Gehsteigen
Fußgänger behindert das Fahrrad ist. Entweder lehnt es vor Eingangstüren, oder hängt an Verkehrsschildern, liegt auf dem Gehsteig usw.

Weiters kann man sich als Fußgänger nie sicher sein, ob nicht plötzlich ein RadfahrerIn mit entsprechendem Tempo auf den Gehwegen an einem vorbeifährt! (das haben wir bei Autos eigentlich noch nie erlebt…)

Solange Radfahrer keine Verkehrserziehung und entsprechende Prüfung absolvieren müssen und ohne Nummernschild im öffentlichen Verkehr unterwegs sind, kann eine Verstärkung des Radverkehres nicht funktionieren und darf nicht unterstützt werden.

Jeden der behauptet Radfahrer halten sich an Regeln und nehmen Rücksicht den können wir z.B. die Kreuzungen Zelt/Piaristengasse,
Kellermann/Lerchenfelderstraße, Neubaugasse/Mariahilferstraße,
Piaristengasse/Josefstädterstraße für Studien empfehlen…!

Zebrastreifen sind dort für die meisten RadfahrerInnen reines Straßen-Design, Kinder die auf dem Schulweg sind werden ignoriert, während Autofahrer in der Regel korrekt stehen bleiben. Mehrmals konnten wir beobachten, dass Autofahrer anhielten um Passanten den Zebrastreifen queren zu lassen, und an dem Auto ein RadfahrerIn vorbeiraste. Nur knapp konnten hier Unfälle vermieden werden.

Vor- und Nachrang, rote Ampeln als auch Einbahnregeln sind sowieso ohne Bedeutung. (ausgenommen natürlich jene Straßen die eine entsprechende Befahrung gegen die Einbahn erlauben)

Wir kennen Amsterdam und Kopenhagen – dort sind die Radfahrer vorbildlich -aber da herrscht eine völlig andere Einstellung die es in Wien niemals geben wird.

Aussagen wie „Autos nehmen mir bei meinem Wegen Platz weg…“
finden wir erschreckend!

Kein Autofahrer würde sagen, dass Fußgänger Schuld sind, dass deren Wege oft nicht, so wie laut Straßenverkehrsordnung vorgesehen, befahr- bzw. durchfahrbar sind.

Es sind schon sehr einseitige Besitzansprüche die hier gestellt werden.

Wir leben in einer Stadt und viele sind auf ein Auto angewiesen.

Stimmt – ein Auto braucht mehr Platz, aber für diesen Platz zahlen Autobesitzer auch!

Parkpickerl, Kurzparkzonen, KFZ-Steuern. Und zusätzlich zahlen wir die selben Steuern wie autolose Mitbürger.

Autos sind nicht von heute auf morgen vom Himmel gefallen und offensichtlich gibt es einen Bedarf ein KFZ zu besitzen.

Warum leben Leute in der Stadt die Autos als Bedrohung sehen und meinen IHR !!! öffentlicher Platz würde weggenommen werden (das allein ist ja schon ein Widerspruch denn öffentlich bedeutet er gehört allen und keiner darf alleinigen Anspruch darauf erheben)

Vermutlich weil sie auf die Stadt angewiesen sind – Job, Ausbildung, usw.

Was hindert einen daran ins Grüne zu ziehen?

Und genau wie jene Mitbürger die Gründe haben nicht in Grüne zu ziehen
haben andere Mitbürger Gründe ein Auto zu besitzen.

 

 

4 thoughts on “Radfahrer und Fußgänger fordern mehr Platz im öffentlichen Raum!

  1. Es werden mehr Fußgänger und Radfahrer von Autosfahrern getötet als dies umgekehrt der Fall ist. Dass Radfahrer auf die Gehsteige flüchten liet daran, dass ihnen die Autos den Platz auf dr Straße wegnehmen.

     
  2. Hallo Slik,

    danke für deinen Kommentar.

    Dass ein Auto mehr Schaden verursachen kann ist, bei aller Tragik wenn es zu Verletzungen und Todesfällen kommt, klar.

    Trotzdem sagt die Tatsache dass Fußgänger und Radfahrer öfter verletzt und leider auch getötet werden nichts darüber aus, wer an einem Unfall mit Personenschaden letztendlich verantwortlich war.

    Ganz klar – Radfahrer und Fußgänger sind natürlich die schwächeren Teilnehmer, aber dann sollten sich gerade Radfahrer auch so verhalten.
    Wer bei Rot über die Kreuzung, gegen Einbahnen wo es nicht erlaubt ist oder auf andere Art entgegen der Straßenverkehrsordnung fährt nimmt freiwillig ein hohes Risiko in Kauf.

    Abgesehen davon müßten wir bei diesem Argument nun darauf warten, dass auch die anderen einspurigen Fahrzeuge (Moped, Motorrad) auf den Gehsteig ausweichen.

    Aber danke in jedem Fall für den Beitrag.

    LG diestadt

     
  3. 80% des öffentlichen Raumes in Wien wird vom MIV beschlagnahmt. 28% gehen alleine für Parkplätze drauf. Insofern stimmt es, wenn Radfahrer oder Fußgänger sagen, daß ihnen der Platz vom MIV weggenommen wird. Radfahrern und Fußgängern bleiben 20% um die sie sich schlagen sollen. Stellen sie sich mal den Tatsachen bevor sie hier so viel Schwachsinn verzapfen.

    Außerdem haben sie noch nie was von Kostenwahrheit gehört, oder?
    Die ganzen furchtbaren Ausgaben die sie haben für ihre Blechdose (sie haben übrigens die Mineralölsteuer und die Autobahnvignette vergessen!) finanzieren nur ein Drittel der Infrastruktur die sie benötigen. Den Rest muß die Allgemeinheit zahlen, denn zwei Drittel werden zugeschossen.

     
    • Na dann sind wir mal gespannt wer die vielen Radwege und Umbauten für Fußgängerzonen finanziert wenn das eine Drittel dann auch wegfällt!

       

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