Mariahilfer Strasse “NEU”

 

Das kann nicht gut gehen!

Alle Varianten sind meiner Meinung nicht umsetzbar ohne eine Gruppe vor den Kopf zu stoßen.

Reine Fußgängerzone:
In diesem Fall sollen auch Radfahrer die Fußgängerzone befahren dürften.
Wahnsinn – Unfälle sind vorprogrammiert, Radfahrer-Flucht auf der Tagesordnung. Keine Nummerntafel – keine Ausforschung – Verletzte bleiben auf Ihren Ansprüchen sitzen…!

Autofahrer sind “ausgesperrt”. D.h., dass eine Ladetätigkeit beim Kauf eines größeren Objektes nicht mehr möglich ist. Da werden sich die Geschäftsleute aber freuen.

Ich habe auch noch nie Radfahrer mit unzähligen Paketen  durch die Stadt fahren sehen…

Abgesehen davon sind die Geschäfte auf ihre Lieferanten angewiesen die nicht nur zwischen 08 und 10 Uhr, sondern auch am Nachmittag liefern.

Shared Space:

das kann auf einer Straße in der Dimension einer Mariahilfer Strasse nicht klappen. Einige prahlen jetzt schon damit, dass es sich um eine der größten Shared-Space Straßen in Europa handeln wird. Bin gespannt ob jene Leute dann nicht die ersten sind die sich verstecken wenn die ersten Unfallbilanzen erscheinen!

Weiteres kann es nicht sein, dass der Verkehr auf die sowieso schon ausgelasteten Straßen wie Neustift- und Burggasse ausgelagert wird.

Lasst die Mariahilfer Straße wie sie ist.

 

6 thoughts on “Mariahilfer Strasse “NEU”

  1. Die Mariahilfer Straße ist eine der größten Einkaufsstraßen Wiens, aber die Gehsteige reichen nicht mehr aus, um die Menschenmassen zu fassen, die sich da täglich zwischen Westbahnhof und Ring auf und ab bewegen.

    Soll man es doch so machen wie auf der Favoritenstraße im 10. Bezirk: Diese ist zwischen Quellenstraße und Südtiroler Platz Fußgängerzone, aber der Querverkehr ist durch Ampeln geregelt.

     
  2. Also ich gehe sehr oft durch die Mariahilfer Straße und kann das nicht ganz bestätigen. Klar – zu Spitzenzeiten ist ein ordentliches Fußgängeraufkommen, nur diese Spitzenzeiten sind meiner Meinung nach kein Argument um dafür ein weiteres TÄGLICHES Verkehrs- und Parkplatzchaos zu erzeugen. Denn wohin soll der Verkehr ausweichen? Burg- und Neustiftgasse sind in der Rush-hour fast unbefahrbar…! Die Bewohner der benachbarten Straßen werden auch extrem unter einer Sperre leiden.

    Der Vergleich mit der Favoritenstraße ist schwierig, denn das Umfeld besteht aus größeren Durchzugsstraßen und somit kann der Verkehr sinnvoll aufgeteilt werden.

    Von mir aus temporäre Sperren (z.B. Wochenden) auf der MaHi wie an Einkaufssamstagen vor Weihnachten.

     
  3. Unfassbar – Vassilakou ignoriert wieder einmal die Meinung der Bürger!
    Was kann man gegen dieses Verhalten unternehmen!?

     
  4. Ich wohne seit 42 Jahren direkt auf der unteren Mariahilferstraße und weiß daher sehr genau was ich schreibe.

    Ich habe alle Hoch- und Tiefs dieser Straße miterlebt. 10 Jahre U-Bahnbau, Ungarnshops, Ramschläden.
    Die Gegend war während der Bauarbeiten so runter gekommen. Einfach furchtbar.
    Wir hatten sogar einen illegalen Puff und eine Wohnung für Asylanten mit 40 Betten im Haus. Sei´s drum. Die Arbeiten sind lange her und die Straße ist wieder aufgeblüht da das Raumkonzept funktioniert.
    Das Geheimnis der Straße ist das sie alle für alle sehr flexibel ist und niemand einengt. Geschäfte, Lokale und Anrainer. Das bisherige Konzept funktioniert sehr gut. Nur zu glauben alles mit dem Fahrrad zu erledigen ist purer Schwachsinn.
    Die Leute verwenden Autos nicht zum Spaß sondern um Wege zu erledigen und Ihrem Beruf nachzugehen. Meine Freundin z.B. betreut 33 Filialen in an allen Ecken Wiens als Außendienstmitarbeiterin. An manchen Tagen ist Sie in 4-5 Filiale. Absolut unmöglich dies mit den Öffis oder einem Fahrrad zu erledigen.

    Die derzeitigen Gehsteige sind groß genug. Das Problem ist das mit Standln, Gastgärten, Werbetafeln, Baustellen und dergleichen die Gehsteige zugemacht werden.
    Um manche Werbetafeln muß man richtig herumlaufen. Hier gehört eingegriffen und die Gehsteige sind wieder groß genug.

    Geschäfte brauchen Waren. Auch auf der Mariahilferstraße. Die Speditionen und Lieferanten haben sich über Jahre daran gewöhnt. Zugeliefert wird meistens in der Früh. Die Straße Autofrei zu bekommen ist rein logistisch gar nicht möglich.

    Aber auch die Kunden brauchen die Möglichkeit Ihre gekauften Waren abzuholen.
    Es gibt dort nicht nur Textil und Schuhgeschäfte und Handyshops. Nur ein Beispiel Firma Leiner am untern Teil oder schaut Euch einmal das Warenausgabelager in der Kirchengasse/Lindengasse vom Gerngros/Saturn an wie viele Kunden dort Waren mit dem Auto abholen.

    Auch wenn es nicht all zu viele direkten Anrainer wie mich auf der Mariahilferstaße gibt, so sind die Seitengasse und Quergassen praktisch ein reines Wohnviertel.

    Einige weitere Beispiele:
    1.) Autobus Linie 13 A fährt auf der Marihilferstraße.
    2.) Hotel Kummer auch dort kommen Gäste mit Reisebussen an.
    Bye the way gibt es mehrere Hotels auf der Mariahilferstraße.
    3.) Querstraßen kann man nicht Autofrei machen. Auch dort gibts Leute die beruflich eine Auto benötigen.

    Den Verkehr kann man nicht wegzaubern. Nein, er verlagert sich nur. Auf die linke Wienzeile, Gumpendorferstaße, Burg- und Neustiftgasse.

    Ich war auf sehr einer tollen Mitgestaltungs Veranstaltung der Grünen. Die haben nicht einmal eine Kostenschätzung was so ein Umbau kostet nur tolle Varianten.
    IHR GRÜNEN IHR VERSCHLEUDERT UNSER STEUERGELD.

    Was Frau Vassilakou hier will ist ein Prestige Projekt. Wenn ich einen Audi A8 mit Chauffeur, was Ihr natürlich als Vizebürgermeisterin zusteht benutze, pfeif ich nicht so auf den Wählerwillen.
    Der Schuß, liebe Grüne wird aber nach hinten losgehen. Ihr werdet die nächsten Gemeinderatswahlen sicher in keiner Wiener Landesregierung mehr drinnen sein und ich hoffe Ihr kommt nicht einmal mehr in den Gemeinderat. Die Meinung der Bürger zu ignorieren wird nach hinten losgehen. Beispiel Parkpickerl in Außenbezirken.

    Liebe Grünen laßt die Mariahilferstraße wie sie ist.

    Ein Anrainer der unteren Mariahilferstaße.

     
  5. Fußgängerzone ist unmöglich.
    Genauso wie auf der Kärntner Straße und dem Graben, der Favoritenstraße,… alle Geschäfte geschlossen, quasi ausgestorbene Straßenzüge. Das alles, weil die Geschäfte nicht beliefert werden konnten und die Kunden nicht mit dem Auto hinfahren konnten.

    Im Gegenzug dazu ist ja seit damals die Triester Straße zwischen Gürtel und Wienerberg aufgeblüht. Hier reiht sich ein Geschäft ans andere, weil ja alle gut zufahren können.

     
    • Naja sehr sachlich ist das nicht gerade… man kann wohl das eine mit dem anderen schwer vergleichen. Du hast aber leider nicht verstanden worum es geht – es geht nicht darum, dass die Strasse zur Fußgängerzone wird, sondern darum, dass es dazu ein Konzept geben muss, dass die Verkehrs- und Parkplatzprobleme berücksichtigt. Und dieses Konzept gibt es nicht!

       

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